Stellungnahme des Vorstands Die Mitte Weinfelden zu den Stadtratwahlen – 2. Wahlgang

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Nach dem ersten Wahlgang vom 30. November 2025, bei dem keiner der beiden Kandidaten das absolute Mehr erreichen konnte, hat sich das Kandidatenfeld für den zweiten Wahlgang erweitert. Zwei weitere Kandidatinnen haben ihre Kandidatur eingereicht, sodass nun insgesamt vier Personen um den frei werdenden Sitz im Stadtrat kandidieren.

Alle vier Kandidierenden hatten Gelegenheit, sich im Rahmen einer Fraktionsitzung vorzustellen und ihre Visionen für Weinfelden darzulegen. Der Vorstand der Mitte Weinfelden hat diese Vorstellungen mit grossem Interesse verfolgt und die verschiedenen Positionen sorgfältig abgewogen.

Der Vorstand hält an seiner bisherigen Einschätzung fest: Der Anspruch der SVP auf diesen zweiten Sitz im Stadtrat bleibt aus unserer Sicht unbestritten und ist durch die Stärke der Partei in Weinfelden klar ausgewiesen. Diese Ausgangslage hat sich durch die Erweiterung des Kandidatenfelds nicht verändert.

Wir begrüssen grundsätzlich, dass sich nun auch zwei Frauen zur Wahl stellen. Die Förderung der Geschlechtervielfalt in politischen Gremien ist und bleibt uns ein wichtiges Anliegen. In dieser konkreten Situation hat für uns jedoch der demokratisch legitimierte Anspruch der SVP auf diesen Sitz Vorrang.

Der Vorstand bestätigt daher seine Wahlempfehlung für René Ramseier.

Nicole van Rooijen-Rollier
Präsidentin
Die Mitte Weinfelden

Leserbeitrag

1 Gedanke zu „Stellungnahme des Vorstands Die Mitte Weinfelden zu den Stadtratwahlen – 2. Wahlgang“

  1. Keine Ahnung, woher sich ein Anspruch auf einen Sitz demokratisch herleiten lässt. Die Bevölkerung wurde nie gefragt, ob es so etwas geben soll und darf. Das ist alles pure Wahltaktik, um sich bei zukünftigen (oder von vergangenen?) Wahlen die Unterstützung der SVP zu sichern. Es soll einfach die fähigste Person gewinnen und das ist in meinen Augen Elisabeth Schumacher. Sogar aus SVP-Kreisen hört man, dass Herr Ramseyer nicht die ideale Wahl sei. Deshalb ist es umso wichtiger, dass a) möglichst viele wählen gehen (die Stimmbeteiligungen in Weinfelden waren zuletzt himmeltraurig) und b) dass Elisabeth Schumacher die notwendigen Stimmen erhält. Danke.

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