Reiterinnen und Reiter bitten Auto- und LKW-Fahrer um gegenseitige Rücksichtnahme auf einer stark befahrenen Hauptstrasse. Um ihre Pferde auf die Flur- und Waldwege zu bringen, müssen sie auf einem kurzen Abschnitt der Strasse reiten.
„Wir reiten weder auf dem Trottoir noch auf dem Fahrradstreifen, da dies gesetzlich verboten ist“, erklärt ein Reiter. „Stattdessen reiten wir gut sichtbar mit Leuchtweste im Schritt auf der rechten Fahrbahn, wie es das Strassenverkehrsgesetz vorschreibt.“
Die Reiterinnen und Reiter bitten Auto- und LKW-Fahrer um eine Minute Geduld, bis sie die Strasse wieder verlassen haben. „Oder überholen Sie uns bitte in angepasstem Tempo mit genügend Abstand, damit keine Unfälle passieren“, so der Appell.
Es liege den Reiterinnen und Reitern fern, den Verkehr länger als nötig aufzuhalten, und sie würden dies auch nicht tun, um jemanden zu ärgern. „Wir bitten lediglich um Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme“, so der Reiter weiter.
Auto- und LKW-Fahrer werden gebeten, genügend Abstand zu den Reitern zu halten (seitlich ca. 2 Meter) und sie nicht gefährlich zu überholen, weder hupend noch mit laut aufheulendem Motor. „Unsere Pferde sind grundsätzlich brav, können sich aber in solchen Situationen trotzdem erschrecken“, erklärt der Reiter. „Dies kann für alle Beteiligten lebensgefährlich werden.“
Quelle: Facebook