Am 16.5.23 führte der Fachdienst Pionier der Feuerwehr Weinfelden eine erfolgreiche Mannschaftsübung zur Vertiefung der Interventionstechniken auf dem Gewässer durch. Der Übungsort war der «Giessen», der durch Weinfelden fliesst. Das Szenario der Übung bestand aus einer Havarie am Bahnhof Weinfelden, bei der Flüssigkeiten jeglicher Art in den Boden und somit in das Gewässer gelangen könnten.
Zur Bewältigung solcher Situationen befindet sich ausserhalb von Weinfelden eine sogenannte «Interventionsstelle im Bach» der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Diese Stelle ermöglicht das Aufstauen des Gewässers und das Abschöpfen eventuell ausgetretener Flüssigkeiten aus dem «Giessen».
Des Weiteren wurde während der Übung eine sogenannte «Lenoirsperre» im Gewässer aufgebaut. Die Lenoirsperre ist ein Begriff aus dem Feuerwehrjargon und dient der Sperrung von Gewässern. Durch den Aufbau verschiedener Stufen kann die Sperre verwendet werden, um ausgetretene Flüssigkeiten zu binden und anschliessend mittels spezieller Bindemittel abzuschöpfen.
Durch solche Übungen wird die Einsatzbereitschaft der Fachdienste kontinuierlich verbessert, um im Ernstfall effektive Massnahmen zur Eindämmung von Umweltschäden durch ausgetretene Flüssigkeiten ergreifen zu können. Die Übung hat gezeigt, dass die Interventionstechniken und -ausrüstung des Fachdienstes Pionier optimal funktionieren und eine schnelle Reaktion im Falle einer Havarie gewährleisten.







Quelle: Feuerwehr Weinfelden
Foto: Feuerwehr Weinfelden