Die Ausgangslage war schwierig, die Punkte bleiben nach schwacher Leistung und 7:3 Niederlage dann auch alle im Wallis.
Momentan gegen den HC Sierre anzutreten ist ohnehin schon schwierig genug. Beim HCT kam die aktuelle Negativspirale mit sechs Niederlagen aus sieben Spielen seit Weihnachten hinzu. Ebenso fehlten mit Lekic und Murer zwei wichtige Spieler verletzt und Ian Derungs wurde auf Intervention des Einzelrichters hin auch noch provisorisch gesperrt. Ob Derungs noch weitere Spielsperren erhält ist noch offen.
Der HCT hatte ganz nüchtern betrachtet dem Leader aus dem Unterwallis dann auch nichts entgegenzusetzen. Matchentscheidend und haarsträubend zugleich die 62 Sekunden im Mitteldrittel in denen Sierre vom 2:0 auf 5:0 davonzog. Spätestens da war das Spiel gelaufen.
Wir finden trotzdem einige positive Ansätze, an denen sich die Thurgauer festhalten sollten:
- Es gelang zum ersten Mal seit dem 3. Januar wieder drei Tore zu schiessen.
- Die beiden Powerplay-Tore von Ljunggren waren gar die ersten seit dem 21. Dezember in Arosa und inkl. Cup neun Spielen!
- Die Moral stimmt weiter, das Team kämpfte auch nach dem 4, 5, 6, Tor immer weiter.
- Die Absenzen von Murer, Lekic und Derungs sollten nicht allzu lang sein und somit steht Olsson bald wieder das komplette Kader zur Verfügung.
Der Stimmung an diesem heiligen Sonntagabend wegen, blenden wir dafür aus, …
- dass Sierre in diesen Teilen des Spiels als es musste und gewillt war, mit dem HCT teils Katz und Maus spielte.
- dass die Thurgauer Verteidigung Fehler produzierte, die auch eine Liga tiefer zu mehreren Gegentreffern geführt hätten.
- dass Coach Olsson in der Zwischenzeit die Sturmlinien so oft umstellen musste, dass sich jeder Stürmer wohl kurz umsehen muss, um zu wissen mit wem er gerade auf dem Eis steht.
- dass die vielen Niederlagen zum Zusammenschluss in der Tabelle führten und die Thurgauer nur noch gerade sechs Punkte Vorsprung auf das sechstplatzierte Basel haben…
Der ganzen Negativserie zum Trotz. Das Team kämpft und hat den Support aller Fans nun nicht mehr nur verdient, sondern auch nötig, um am besten schon am Dienstag gegen die GCK Lions wieder zurück auf die Siegesstrasse zu finden.
HC Thurgau















