Baubeginn für den Ergänzungsbau der Kantonsschule Frauenfeld

Tag der Freude: Kantonsbaumeister Roland Ledergerber, Regierungsrat Dominik Diezi, Chef des Departementes für Bau und Umwelt, Regierungsrätin Denise Neuweiler, Chefin des Departementes für Erziehung und Kultur, Chantal Roth, Rektorin der Kantonsschule Frauenfeld, und Architekt Brian Bear greifen im Rahmen des offiziellen Spatenstichs für den Ergänzungsbau der Kantonsschule Frauenfeld zur Schaufel.

12. Februar 2025

Heute Mittwoch erfolgte der offizielle Spatenstich für den Erweiterungsbau der Kantonsschule Frauenfeld. Ganz zur Freude von Regierungsrat Dominik Diezi, Regierungsrätin Denise Neuweiler und Chantal Roth, Rektorin der Kantonsschule Frauenfeld. Der Bau soll voraussichtlich im Februar 2027 dem Schulbetrieb übergeben werden.

Die Bagger sind bereits aufgefahren: Im Januar ist der Startschuss für den Erweiterungsbau der Kantonsschule Frauenfeld gefallen. Nötig wurde er, weil im Hauptgebäude aus dem Jahr 1911 und im Neubau von 1993 der Platz knapp geworden war. Dass das Problem schon lange besteht, davon zeugen die eingeschossigen Baracken hinter dem Hauptgebäude. Diese Provisorien, die acht Klassenzimmer beherbergen, bestehen bereits seit über 50 Jahren. Den Anforderungen an die heutigen Unterrichtsformen und energetischen Vorgaben genügen sie schon seit geraumer Zeit nicht mehr. «Ihre Tage sind gezählt», sagte Regierungsrat Dominik Diezi, Chef des Departementes für Bau und Umwelt, am Mittwoch im Rahmen des offiziellen Spatenstichs, «endgültig.»

Vorfreude kam auch bei Chantal Roth, Rektorin der Kantonsschule Frauenfeld, auf. «Wir können es kaum erwarten, die neuen Räumlichkeiten zu beziehen», sagte sie. Bis es so weit ist, müssen sich die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen allerdings noch rund zwei Jahre gedulden. Der Erweiterungsbau, der auf der Seite der Speicherstrasse direkt an den Neubau von 1993 andockt, kann voraussichtlich im Februar 2027 dem Schulbetrieb übergeben werden.

Holzbau mit multifunktionalem Raumkonzept

Entstehen werden hier 14 neue Klassenzimmer, sechs davon lassen sich zu drei grossen, multifunktionalen Räumen zusammenfassen, was die Nutzungsflexibilität erhöht. Vier Gruppenräume und Nebenräumlichkeiten ergänzen das Raumprogramm des zweistöckigen Holzbaus. Der Entwurf stammt vom Frauenfelder Architekturbüro Lauener Baer Architekten. Das Romanshorner Holzbauunternehmen Josef Kolb AG zeichnet für den Holzbau verantwortlich.

16.3 Millionen Franken sind für den Erweiterungsbau veranschlagt. Regierungsrätin Denise Neuweiler, Chefin des Departementes für Erziehung und Kultur, ist überzeugt, dass das Geld gut investiert ist. «Immerhin ist die Bildung der wichtigste Rohstoff der Schweiz», sagte sie. In der Thurgauer Bevölkerung war das Vorhaben unbestritten. Am 27. November 2022 hatten 30’758 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger oder 68.95 Prozent den entsprechenden Kredit für den Erweiterungsbau klar gutgeheissen.

tg.ch

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