Jungfreisinnige fassen Parolen zu den Abstimmungen vom 8. März 2026

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Die Teilnehmenden der Mitgliederversammlung der Jungfreisinnigen Thurgau

Jungfreisinnige fassen Parolen zu den Abstimmungen vom 8. März 2026. Die Jungfreisinnigen Thurgau führten am 30. Januar 2026 ihre Winter-Mitgliederversammlung im Hauptsitz der Versandapotheke Zur Rose in Frauenfeld durch. Im Zentrum standen die Parolenfassungen zu den eidgenössischen Abstimmungen vom 8. März 2026 sowie ein interessantes Referat von Olivier Kessler, Direktor des Liberalen Instituts, zu liberalen Lösungen für die drängenden Probleme unserer Zeit.

Am 8. März 2026 stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über vier wichtige eidgenössische Vorlagen ab. Anlässlich der Winter-Mitgliederversammlung setzten sich auch die über ein Dutzend anwesenden Jungfreisinnigen intensiv mit den Abstimmungen auseinander und führten engagierte Debatten.

Die Jungfreisinnigen Thurgau anerkennen, dass Bargeld auch in einer zunehmend digitalen Gesellschaft eine wichtige Funktion erfüllt. Daher befürworten sie sowohl die Bargeld-Initiative als auch den direkten Gegenvorschlag, geben in der Stichfrage jedoch dem Gegenvorschlag den Vorzug.

Zur SRG-Initiative, welche eine Reduktion der Gebühren von aktuell 335 Franken auf 200 Franken verlangt, fassten die Jungfreisinnigen Thurgau mit deutlicher Mehrheit die Ja-Parole. Von der Gebührenentlastung profitieren alle Haushalte, insbesondere auch junge Menschen, welche die SRG-Angebote oftmals in geringerem Masse nutzen. Auch nach einer Gebührenreduktion verfügt die SRG über ausreichend Mittel, um ihrem Kernauftrag – der Information der Bevölkerung über das Zeitgeschehen – weiterhin nachzukommen. Zudem fördert eine Gebührenreduktion eine stärkere Medienvielfalt sowie einen stärkeren Wettbewerb.

Die Klimafonds-Initiative verlangt, dass jährlich 0,5 bis 1,0 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) unter Umgehung der Schuldenbremse in Klimaschutzmassnahmen investiert werden. Auch wenn die Wichtigkeit von Klimaschutzmassnahmen nicht in Frage gestellt wird, wird einstimmig die Nein-Parole gefasst: «Als Jungfreisinnige sind wir grosse Befürworter von nachhaltigem Denken und Handeln – dabei ist jedoch nicht nur das Klima, sondern auch die finanzielle Nachhaltigkeit absolut zentral. Wir rufen die Stimmberechtigten dazu auf, am 8. März klar Nein zu dieser Schuldenorgie zu stimmen», sagt Parteipräsident Rick Näf.

Die Vorlage über die Individualbesteuerung wird mit der Ja-Parole mehrheitlich unterstützt. Damit erhält die Stimmbevölkerung die Möglichkeit, die verfassungswidrige Heiratsstrafe auf Bundesebene endlich abzuschaffen. Auch wenn der administrative Mehraufwand kritisch zu betrachten ist, bildet die Individualbesteuerung die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte im Steuerrecht am besten ab.

Als aktivste Jungpartei im Kanton laden die Jungfreisinnigen Thurgau politisch Interessierte herzlich dazu ein, an einem ihrer kommenden Events in gemütlicher Atmosphäre über aktuelle Themen zu diskutieren. Informationen zu den nächsten Events sind auf der Website der Jungfreisinnigen Thurgau zu finden.

zVg

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