Foto: Mario Jakobcin
Gegen The Blues FC Limmattal schaut nicht mehr als ein Unentschieden heraus.
Früh im Spiel läuft noch alles nach Drehbuch. Keine dreissig Sekunden sind von der Uhr getickt, da gehen die Golden Lions in Führung. Ein gegnerischer Verteidiger trifft ins eigene Tor. Aber schnell stellt sich daraufhin heraus: Der Blitzstart ist einer der sehr raren Lichtblicke.

Denn dass die Golden Lions zur Halbzeit 5:3 führen, ist geradezu schmeichelhaft und nur möglich, weil The Blues FC nach dem 1:0 noch zwei weitere Eigentore erzielt. Die Thurgauer Leistung vor heimischem Publikum ist die bisher schwächste der Saison. Der Höhepunkt der ersten zwanzig Minuten ereignet sich vor dem eigenen Tor: Ein Limmattaler trifft sehenswert per Fallrückzieher.
Mit angepasster Taktik gehen die Golden Lions in die zweite Halbzeit. Aber die veränderte Herangehensweise trägt keine Früchte – im Gegenteil: Die Passivität in der Verteidigung sowie die offensive Harmlosigkeit offenbaren ausbleibende Konzentration und fehlende Energie, die sich mit keiner Taktik kompensieren lassen.

Und so überrascht es in der Folge nicht, dass The Blues FC den Weg zurück ins Spiel findet. Zwei schnelle Tore besiegeln das 5:5. Da die Golden Lions im zweiten Durchgang tatsächlich kein Tor schiessen, bleibt es schlussendlich beim Remis.
Es ist eine herbe Enttäuschung für die Thurgauer, die sich für das Heimspiel in Weinfelden viel vorgenommen hatten. Ausserdem verpassen die Golden Lions damit den möglich gewesenen Sprung an die Tabellenspitze. Stattdessen müssen sie bis zum nächsten Spiel am 1. Februar gegen MNK Croatia mit dem dritten Tabellenrang vorliebnehmen.
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