Bereits zum achten Mal schreibt das Netzwerk Thurgau Wissenschaft den Thurgauer Forschungspreis Walter Enggist aus. Der Preis ist mit 15ʼ000 Franken dotiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Bezug zum Kanton Thurgau sind eingeladen, ihre Forschungsarbeiten bis 31. März 2026 einzureichen.
Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab dem Masterabschluss mit einer aktuellen wissenschaftlichen Arbeit. Voraussetzung ist entweder ein Wohnsitz im Kanton Thurgau oder ein im Thurgau erworbener Abschluss der Sekundarstufe II. Ebenfalls zugelassen sind Arbeiten, die an einer Thurgauer Institution entstanden sind oder den Kanton Thurgau inhaltlich ins Zentrum stellen. Einreichungen sind bis 31. März 2026 möglich.
Die eingereichten Arbeiten werden von einer breit zusammengesetzten, unabhängigen Beurteilungskommission unter Vorsitz von Prof. Dr. Sibylle Minder Hochreutener, Leiterin Fachabteilung Interdisziplinäre Querschnittsthemen an der OST – Ostschweizer Fachhochschule, bewertet. Die Preisverleihung findet am 16. September 2026 im Rahmen einer öffentlichen Feier an der Kantonsschule Frauenfeld statt.
Forschungspreis und Nachwuchsforschungspreis
Der Forschungspreis Walter Enggist ist mit 15ʼ000 Franken dotiert. Er wird aus Mitteln finanziert, die von der Kantonsbibliothek Thurgau und dem Amt für Archäologie Thurgau aus der Erbschaft des 2016 verstorbenen Frauenfelders Walter Enggist zur Verfügung gestellt werden. Das Preisgeld muss für die weitere wissenschaftliche Arbeit eingesetzt werden.
Zusätzlich kann unter den eingereichten Arbeiten von Personen ohne Promotion und ohne Professorentitel der Nachwuchsforschungspreis der Thurgauischen Stiftung für Wissenschaft und Forschung vergeben werden. Dieser ist mit 3ʼ000 Franken dotiert. Die Beurteilungskommission für den Forschungspreis prüft, welche Arbeiten die Kriterien für den Nachwuchsforschungspreis erfüllen, und leitet diese an die Stiftung weiter. Der Entscheid über die Vergabe des Nachwuchsforschungspreises liegt bei der Stiftung.
Mit dem Forschungspreis Walter Enggist 2025 wurde Prof. Dr. Rita Kesselring, assoziierte Professorin für Urban Studies an der Universität St.Gallen, ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis für ihre Arbeit über eine Minenstadt in Sambia und deren Verbindungen zum Schweizer Rohstoffhandelsplatz.
Weitere Angaben zum Forschungspreis Walter Enggist und zur Einreichung von wissenschaftlichen Arbeiten finden sich unter https://forschungspreis.tg.ch.
Quelle: https://forschungspreis.tg.ch
















