Die Wahl für die zu besetzende Stelle beinhaltet weder Partei- noch Geschlechterentscheide, sondern ist eine reine Personenwahl, es muss also eine kompetente Person dafür gefunden werden. Diejenigen, die am lautesten nach der Nomination einer Frau gerufen haben, hätten einfach zeitgerecht eine geeignete Kandidatin präsentieren können, anstatt offene Briefe oder WhatsApps herumzuschicken und damit Geschlechter-Diskriminierung überhaupt erst ins Spiel zu bringen (jawoll, gegenüber uns Männern!).
Wegen diesem Vorgehen ist für mich die erstpräsentierte Kandidatin nicht wählbar, es bleiben nur noch die beiden Männer oder die letzte Kandidatin zur Auswahl. Die beiden Kandidaten sind aber bereits mit wichtigen Aufgaben im Stadtparlament betraut. Mit deren Wahl würden sie dort abgezogen, wo sie sich bereits eingearbeitet/bewährt haben. Darum gebe ich meine Stimme Beatrice Marasco. Ihre Kandidatur ist tatsächlich neutral und rückt die torpedierte Wahl auf clevere Weise wieder ins Lot – so löst man Probleme, so jemanden brauchen wir in Weinfelden. Sie hat ganz offensichtlich die Erfahrung, die Kompetenzen und unternimmt lieber etwas, anstatt herum zu jammern. Stimmen Sie mit!
Ein politisch interessierter Mann aus Weinfelden
Oliver Burger
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