Leserbrief zum aktuellen Stadtrats-Wahlkampf in Weinfelden

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Es ist zentral, dass Frauen im Stadtrat vertreten sind – nur so spiegelt die Exekutive die Weinfelder Bevölkerung angemessen wider. Leider haben gerade Mütter noch immer ein schlechtes Gewissen, wenn sie zeitintensive Ämter übernehmen. Rechtskonservative Parteien tragen dazu bei, diese Rollenbilder zu zementieren. Das Problem ist somit auch hausgemacht. Wir dürfen also verärgert sein über den männerlastigen Stadtrat.

Aber: Die aktuelle Vorgehensweise, im zweiten Wahlgang kurzfristig eine Frau zu nominieren, die sich als SVP-nah bezeichnet, aber bisher nicht Mitglied ist – unterstützt von drei Politikerinnen aus dem linken Spektrum – wirkt weder strategisch klug noch fair. Sie untergräbt verlässliche demokratische Prozesse – ein Grundpfeiler einer guten politischen Kultur. Nun betritt eine weitere Frau das politische Parkett, ebenfalls ohne klare Verankerung in der Partei, der der Sitz zusteht.

Diese kurzfristigen Kandidaturen führen zu einer Stimmenzersplitterung – insbesondere zwischen René Ramseier und den beiden Kandidatinnen. Aber nicht zu einer nachhaltigen Lösung der wichtigen Geschlechterfrage.

Und das Wichtigste ist: Der Stadtrat braucht kompetente und konstruktive Teamplayer – Persönlichkeiten, welche die Werte einer Kollegialbehörde hochhalten und die nötigen Fähigkeiten mitbringen. Das verkörpert René Ramseier.

Sara Kurmann, Weinfelden

Leserbeitrag

1 Gedanke zu „Leserbrief zum aktuellen Stadtrats-Wahlkampf in Weinfelden“

  1. Herr Ramseyer verkörpert den Filz und zementiert bestehende intransparente und teils undemokratische Strukturen in Weinfelden. Seine Wahl ist unter SVP und FDP schon längst beschlossene Sache. Weiterhin bin ich mehr als überzeugt, dass ein zusätzlicher Stadtrat am Ende zum Fenster hinausgeworfenes Geld ist. Aber wenn jemanden wählen, dann jemanden mit neuen Gedanken und Ansätzen. Deshalb bitte ich alle: wählt Elisabeth Schumacher. Sie kann das !

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